Anlässe:
Landtechnik für Frauen 11 23. / 24. Februar 2011 in Landquart
Generalversammlung 11 08. Februar 2011 in Untervaz
Generalversammlung 10 03. Februar 2010 in Summaprada
Generalversammlung 09 04. Februar 2009 in Untervaz
Landtechnik für Frauen 16. / 17. Juni 2008 in Landquart
Generalversammlung 08 mit Vortrag :
Holzenergie in der Landwirtschaft
12. Februar 2008 in Summaprada

 

Geschicklichkeitsfahren vom 28. Dezember 2011 anlässlich der Gant bei Andreas Mehli, Landmaschinen in Chur

Vier Posten mussten unter Zeitdruck bewältigt werden: Da war der „Heisse Draht“. Mit einem Frontlader, an dem ein Metallreifen befestigt war, musste einem Draht entlanggefahren werden. Bei Berührung gab es einen Hupton und natürlich auch Strafpunkte. Konstantes Rückwärtsfahren mit einem Traktor erforderte viel Feingefühl: Das mit dem Haspel verbundene Gewicht durfte nicht in eine andere Farbzone gelangen.       Die Wippe stellte die grösste Herausforderung dar. In maximal  drei Versuchen musste man mit einem Traktor die Balance halten. Dieses Meisterstück gelang nur wenigen Teilnehmern. Das retour Einparkieren mit Traktor und Anhänger war auch eine Herausforderung. Mit dem Beantworten des Theoriebogens wurde man nochmals in die  Zeit der Theorieprüfung zurückversetzt.

Der Verband für Landtechnik dankt den Sponsoren Vaudoise Chur, Elwerag Landquart und Raiffeisen Landquart herzlich für die tollen Preise und den Teilnehmern für’s Mitmachen. 

Kategorie unter 18 Jahren
Rang Strafpunkte Name Vorname  Ort
1 270 Jehli Flurin Arezen
2 358 Jehli Adrian Arezen
3 514 Item Marcel Zizers
4 522 Fischbacher Andreas Sumaprada
5 554 Bühler Simon Küblis
6 556 Marugg Ursin Flerden
7 559 Obrecht Roman Landquart
8 602 Brunnschweiler Clemens Fläsch
8 602 Ritter Mirco Bonaduz

Kategorie über 18 Jahren
Rang Strafpunkte Name Vorname  Ort
1 414 Gisler Ueli Haldi
2 431 Hauser Walter Triesenberg
3 444 Marugg Urs Jenins
4 456 Zinsli Ursin Valendas
5 460 Lerch Orlando Präz
6 486 Obrecht Jürg Landquart
7 540 Lötscher Mirco Haldenstein
8 568 Bösch Nik Ulisbach
9 576 Maissen  Martin Disentis
10 598 Camenisch Marino Bonaduz
11 630 Keller Otto Küblis
12 654 Thuner Fritz Vilters

   

    

    

 

Landtechnik für Frauen 2011

 Auch dieses Jahr fand der Kurs „Landtechnik für Frauen“ am LBBZ Plantahof statt. Die 12 Teilnehmerinnen erwartete am 23. und 24. Juni ein umfangreiches Programm. Die Frauen hatten sehr unterschiedliche Erfahrungen mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Es braucht Mut, beinahe ohne Vorkenntnisse am Kurs teilzunehmen. Umso grösser ist die Freude, wenn man plötzlich selbständig mähen, schwanden und laden kann! Dieser Kurs ist dafür da, ungestört zu üben, üben, üben…, ohne dass kritische Bemerkungen fallen oder sogar gedrängt wird. Meist ist es doch so, dass die Frau erst im grössten Stress an die Maschine darf und dann sollte es schnell gehen und erst noch auf Anhieb gelingen.  

Den Kursleitern vom LBBZ Plantahof und des SVLT-GR war es sehr wichtig, dass die Grundsätze der Arbeitssicherheit eingehalten wurden. Unfallverhütung wurde  grossgeschrieben. Das ruhige und sichere An- und Abhängen von Maschinen und Geräten, das Manövrieren mit Traktor und Zweiachsmäher, das korrekte Bedienen und Einsetzen von Ladewagen oder –geräten, das Anwenden von Kreiselheuer und –schwader, und nicht zuletzt das Handhaben des Motormähers sind Beispiele, was die Frauen in diesen Kurstagen geübt haben.  

Bestimmt werden diese Bäuerinnen daheim ihre neuen Erkenntnisse weiter vertiefen. Und wer weiss, vielleicht kann die eine oder andere ihrem Partner einen guten Tipp abgeben!

Hier noch einige Impressionen:

 

    

       

 

      

 

       

 

          

 

 

Generalversammlung 2011 mit Vorträge

 Anfang Februar 2011 fand die Generalversammlung des Schweiz. Verbandes für Landtechnik, Sektion GR, in Untervaz statt. Höhepunkte waren die Vorträge über „Solaranlagen: Selber investieren oder Dach vermieten“ und „Vaudoise, die Landwirtschafts-Versicherung“

Der Präsident Ueli Günthardt berichtete von Anlässen des vergangenen Vereinsjahres wie z.B. der Feldtag, an dem der Kontakt zu den Mitgliedern und Landwirten gepflegt werden konnte. Der Verband ist bemüht, sich für die Anliegen der Mitglieder einzusetzen. Ueli Günthardt forderte die Mitglieder auf, Probleme und Anregungen beim Vorstand anzubringen und den Kontakt zu suchen. Er dankte den Mitgliedern für ihre Treue und den Sponsoren Andreas Mehli, Landtechnik, Chur und den Vaudoise Versicherungen für ihre wertvolle Unterstützung.

Der technische Berater Koni Merk berichtete von 18 Kursen, die gemeinsam mit dem LBBZ Plantahof durchgeführt werden konnten, von der Reise an die Agrama und die Nachrüstaktion der Feldspritzen. Die Vernehmlassung zu Änderungen der Verkehrsregeln ist in Arbeit. Der diesjährige Feldtag findet am 1. Juni 2011 in Landquart statt. Themen sind: Düngerstrategien im Ackerbau; Düngung im Naturfutterbau; CULTAN-Düngung und die Demonstrationen zum Düngereinsatz im Feld.

Die Theoriekurse Kat. F/G für Jugendliche konnten bereits das 10-jährige Jubiläum feiern und werden immer noch mit sehr guten Resultaten durchgeführt. An der Verlosung des Wettbewerbs, an dem alle Werber teilnehmen konnten, gewann Peer Jon Steivan von Guarda den 1. Preis (Fr. 100.-) und Clavadetscher Roman aus Sta. Maria den 2. Preis (Fr. 50.-).

Ruedi Hunger (Geschäftsausschuss SVLT) berichtete von der Zertifizierung des Verbandes und die Neuausrichtung der Organisationsstruktur, welche bis zur Delegiertenversammlung im Herbst 2011 abgeschlossen sein sollte. Auch er betonte die Wichtigkeit der Mitglieder, die den Verband stärken.

 Mit Stolz präsentierte Dominique Berner (SVLT, Riniken) die tollen Zahlen der G40 Fahrkurse. Gesamtschweizerisch nahmen im letzten Jahr 931 Teilnehmer in 204 Kursen teil. Auch die Kurse zu den Chauffeurzulassungsverordnung (CZV) sind sehr gefragt. Im Kurs vom 18. März 2011 „Ladungssicherung CZV hat es noch wenige Plätze frei.

 

Vaudoise – die Landwirtschafts-Versicherung

Friedrich Thuner, Generalagent der Vaudoise Versicherungen in Chur gab einige Tipps, auf was man in Sachen Versicherung in der Landwirtschaft achten sollte:

-          Je komplexer eine Maschine ist, je dringender empfiehlt sich eine Maschinenkaskoversicherung. Darin sind die inneren und äusseren Betriebsschäden gedeckt. Beim Abschluss unbedingt darauf achten, dass das teuerste Gerät auf dem Betrieb mitberechnet ist. Die anderen sollten aufgelistet sein.

-          Rundballen, die herumstehen, nicht vergessen. Sie sollten gegen Feuer- oder Elementarschäden versichert sein (Böswilligkeit).

-          Bei der Betriebshaftpflicht sind fremde Geräte nur bei vorübergehender und nicht regelmässiger Benutzung (längstens 7 aufeinanderfolgende Tage) versichert. Lösung: Vollkaskoversicherung.

-          Im Sommer besteht für die Tiere ein grösseres Risiko – Tierversicherung nicht vergessen.

-          Bei der Versicherungssumme nicht sparen sondern an den Neuwert denken.

-          Denken Sie an Ihre Familie und überprüfen Sie regelmässig Ihre persönliche Versicherung.

-          Nähern Sie sich dem Rentenalter? Die Altersvorsorge sollte beizeiten geplant werden.

 

Solaranlagen: Selber investieren oder Dach vermieten?

 Referenten: Enis Zulji und Martin Gerber der Willi Haustechnik AG Chur

 Haben Sie gewusst, dass die Sonne 20'000 mal soviel Energie liefert, wie weltweit benötigt werden? Dies bringt uns zur Frage, wie Sonnenlicht in elektrische Energie umgewandelt werden kann? Photovoltaik nennt sich die direkte Umwandlung von Licht in elektrische Energie. Dies geschieht durch Solarmodule, die mehrere Solarzellen einzeln oder in Gruppen verschalten.

Es gibt verschiedene Modultypen: Kristalline Silizium-Module für einen optimalen Zellenwirkungsgrad. Sie benötigt eine geringe Fläche für hohe Leistung. Oder die Dünnschicht-Module: Sie zeichnet sich durch geringere Anschaffungskosten aus und ist besonders für die suboptimale Ausrichtung geeignet. Für jedes Dach gibt es die passende Lösung. Die Module können auch als Ziegelsteinersatz oder Dachhaut Ersatz dienen, was natürlich kostensparend ist.

Quelle: Willi Haustechnik AG Chur

-          Die Solarzellen (1) wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um.

-          Der Wechselrichter (3) wandelt den Solarstrom vom Gleichstrom in Wechselstrom um.

Quelle: Willi Haustechnik AG, Chur

Die Abwärme, die durch die Photovoltaikanlage entsteht, kann genutzt werden, indem sie durch den Leerraum zwischen Dach und Photovoltaikanlage zum Heubelüfter geleitet wird. Oder sie kann z.B. für das gleichmässige Erwärmen des Wassers im Tränkebecken dienen.

 Wenn die Dachfläche für die Produktion von Energie vermietet wird, wird in der Regel ein Pachtvertrag von 15 Jahren oder mehr abgeschlossen.  Die Reduktion der Sonneneinstrahlung im Winter wegen dem Schnee macht auf das ganze Jahr berechnet, sehr wenig aus. Tageslicht ohne direkte Sonneneinstrahlung genügt auch. Die Sonneneinstrahlung im Kanton Graubünden und Wallis ist schweizweit am Besten.

 In Deutschland ist die Photovoltaik sehr verbreitet. Dort ist es bereits so, dass Photovoltaik-Strom vom eigenen Dach bald günstiger ist als Strom aus der Steckdose. Die Schweiz ist noch nicht soweit. Sie war in der Photovoltaik führend, hat aber in den letzten Jahren den Anschluss verpasst.

 Wer Interesse für diese Energiegewinnung hat, sollte sich baldmöglichst bei der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) anmelden. Die Warteliste ist lang und die Frist beträgt 2 bis 3 Jahre. Bei der KEV handelt es sich um eine Quersubventionierung: Der Schweizer Stromverbrauch wird mit einer Abgabe von heute max. 0.6 Rappen, ab 2013 mit max. 0,9 Rappen pro Kilowattstunde belastet. Der Grossteil des Ertrags soll verwendet werden, um Strom aus Wind-, Solar, Biomasse- und Klein-Wasserkraftwerken kostendeckend zu vergüten.

 Luzia Föhn

SVLT-GR

 Generalversammlung 2010

 Im Februar 2010 fand die Generalversammlung des Schweiz. Verbandes für Landtechnik, Sektion GR, in Summaprada statt. Höhepunkte waren die Vorträge über „Neuerungen im Strassenverkehr“ und „Vaudoise, die Landwirtschafts-Versicherung“

Luzia Föhn. Der Präsident Ueli Günthardt führte zügig durch die Traktanden und Geschäftsführer Jörg Baumgärtner konnte von einem erfolgreichen Geschäftsjahr berichten. Walter Röschmann ist als langjähriger Revisor zurückgetreten. An seiner Stelle wurde Daniel Gredig von Chur gewählt.

Demnächst werden Kurse wie „Elektrodenschweissen-Grundkurs“, „Metalltiere/-figuren kreieren“ und der Kurs „Landtechnik für Frauen“ durchgeführt. Auch werden in verschiedenen Orten im Kanton die Theoriekurse Kat. F/G für Jugendliche angeboten. Informationen zu den Kursen finden Sie im Internet unter www-svlt-gr.ch

Ruedi Hunger, Mitglied des Zentralvorstandes, berichtet über die Tätigkeiten des SVLT:

-    Ein erster praktischer Maschinenkurs vor allem für Traktorführer und Maschinisten von Lohnunternehmen wird in Riniken durchgeführt.

-    Der Plantahof-Feldtag vom 5. August 2010 zum Thema „Kunstfutterbau heute + morgen“

-    Am 21./22. August 2010 findet ein Traktorenfest in Wallisellen statt (www.traktorenfest.ch)

-    Die nächste Delegiertenversammlung ist am 10./11. September 2010 in Neuenburg.

-    Orientierung über den neuesten Stand betreffend Deflektoren an den pneumatischen Einzelkornsähmaschinen.

 

Vorstandsmitglied und technischer Berater Koni Merk berichtet aus seinem Ressort:

-    Feldspritzen > 350 Liter benötigen ab Januar 2011 einen Spühlwassertank. Der SVLT plant ab Winter 2010/2011 eine Nachrüstaktion. Weiteres wird zu gegebener Zeit publiziert.

-    Die Güllenausbringung mit Schleppschlauch löst einen Flächenbeitrag aus.

-    Im April 2010 werden Maschinenvorführungen zur Bergmechanisierung geplant.

 

Vortrag „Vaudoise, die Landwirtschafts-Versicherung“

 

Nachdem die Vaudoise Versicherungen schon jahrelang mit dem SVLT zusammenarbeitete, ist nun auch die Sektion GR eine Partnerschaft mit ihr eingegangen. Ziele der Zusammenarbeit sind vorteilhafte Konditionen für Mitglieder und direkte Ansprechpartner für Landwirte. Die Vaudoise Versicherungen bietet eine ganzheitliche Beratung an in den Bereichen Personen-, Sach- und Vermögensversicherung. Generalagent Friedrich Thuner und sein Team stehen jederzeit für Fragen zur Verfügung (fthuner@vaudoise.ch, Tel. 079/649 34 27, www.vaudoise.ch)

 

Vortrag „Neuerungen im Strassenverkehr“ mit Andrea Rothenberger, Chefexperte im Strassenverkehrsamt Kt. GR:

Für einen Moment kamen sich die GV-Besucher wie in einem Verkehrsunterricht vor. Anhand von Situationsbeispielen wurde das Wissen der Anwesenden getestet. Dabei merkten die Meisten, dass trotz jahrelanger Fahrpraxis Unsicherheiten vorhanden sind und eine Auffrischung gut tut. Weiter erklärt der Experte folgende neue Vorschriften:

 Ladung von Stroh und Sand, NEU ab 1.04.2010: Ladungssicherung Art. 73. Abs. 5 VRV: Ladungen und Teile von Ladungen, die leicht abgeweht werden können, sind in geschlossenen Fahrzeugen oder Behältern zu  befördern oder mit geeigneten Abdeckungen zu überdecken; dies gilt nicht für Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von maximal 40 km/h.

(Siehe auch Broschüre des SVLT „Ladung – aber sicher“ unter www.agrartechnik.ch)

Sicherheitsgurte, NEU, ab 1.04.2010: Verkehrsregelnverordnung Art. 3a Abs. 1

Bei Fahrzeugen, die mit Sicherheitsgurten ausgerüstet sind, müssen Führer und mitfahrende Personen die vorhandenen Sicherheitsgurte während der Fahrt tragen. Die Fahrzeugführer haben sicherzustellen, dass Kinder unter zwölf Jahren ordnungsgemäss gesichert sind.

Sicherheitsgurte und Kinder, NEU, ab 1.04.2010: Verkehrsregelnverordnung Art. 3a Abs. 4

Auf Plätzen mit Sicherheitsgurten muss für Kinder unter zwölf Jahren, die kleiner als 150 cm sind, eine geeignete Kinderrückhaltevorrichtung (z.B. Kindersitz) verwendet werden, die nach dem ECE-Reglement Nr. 44 gemäss Anhang 2 VTS2 zugelassen ist.

Ausnahme von der Sicherungspflicht: Auf Sitzplätzen, welche lediglich mit einem Beckengurt ausgerüstet sind, muss für Kinder ab sieben Jahren keine Kinderrückhaltevorrichtung verwendet werden.

Schutzhelm, NEU, ab 1.04.2010: Verkehrsregelnverordnung Art. 3b Abs. 1

Die Führer und Mitfahrer von Motorrädern mit oder ohne Seitenwagen, von Leicht-, Klein-

und dreirädrigen Motorfahrzeugen müssen während der Fahrt nach den Bestimmungen

des ECE-Reglements Nr. 223 geprüfte Schutzhelme tragen. Die Fahrzeugführer

haben sicherzustellen, dass mitfahrende Kinder unter zwölf Jahren einen solchen

Schutzhelm tragen.

Beaufsichtigung von Kindern, NEU, ab 1.04.2010:

Verkehrsregelnverordnung Art. 61 Abs. 2 a + b

Auf folgenden Fahrzeugen müssen Kinder bis zum vollendeten 7. Altersjahr von einem

mehr als 14 Jahre alten Mitfahrenden beaufsichtigt werden oder auf einem sicheren

Kindersitz mitfahre

  1. auf landwirtschaftlichen Motorfahrzeugen und Anhängern;

     b. auf gewerblichen Traktoren mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 40 km/h,

         Motorkarren und Arbeitskarren sowie deren Anhänger, wenn sie für landwirtschaftliche

         Fahrten verwendet werden.

 Personen auf Ladebrücke oder Ladung, NEU, ab 1.04.2010: Verkehrsregelnverordnung Art. 61 Abs. 3

Auf Fahrzeugen nach Absatz 2 dürfen Personen im Rahmen von Artikel 86 Absatz 1 Buchstabe c im Nahverkehr auch auf der Ladebrücke oder der Ladung mitgeführt werden, wenn ein angemessener Schutz sichergestellt ist und die bewilligten Plätze nicht ausreichen.

Zulässige Achslasten, NEU, ab 1.04.2010: Verkehrsregelnverordnung Art. 67 Abs. 8

Die zulässigen Achslasten dürfen um höchstens 2 Prozent überschritten werden,

wenn das Betriebsgewicht der Fahrzeuge und der Fahrzeugkombinationen eingehalten ist.

 Anhänger an Kategorie B

Ausweiskategorien, Art. 3 Abs. 1 VZV, seit 1.04.2003:

B:   Motorwagen und dreirädrige Motorfahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von nicht mehr als 3500 kg und nicht mehr als acht Sitzplätzen ausser dem Führersitz; mit einem Fahrzeug dieser Kategorie darf ein Anhänger mit einem Gesamtgewicht von nicht mehr als 750 kg mitgeführt werden;

Ausweiskategorien, Art. 3 Abs. 1 VZV, seit 1.04.2003:

B:   Fahrzeugkombinationen aus einem  Zugfahrzeug der Kategorie B und einem Anhänger von mehr als 750 kg, sofern das Gesamtzugsgewicht 3500 kg und das Gesamtgewicht des Anhängers das Leergewicht des Zugfahrzeuges nicht übersteigen;

Was heisst das jetzt für Sie?

- Wer einen alten blauen Führerausweis der Kategorie B besitzt, ist berechtigt Anhänger an einem Motorfahrzeug der Kategorie B, gemäss Fahrzeugausweis mitzuführen.

-    Wer einen Führerausweis in Kreditkartenformat besitzt und keine Kategorie BE eingetragen ist, ist berechtigt Anhänger an einem Motorfahrzeug der Kategorie B, gemäss Fahrzeugausweis mitzuführen, sofern die Bedingungen gemäss Art. 3 Abs. 1 VZV eingehalten werden.

(Quelle: Andrea Rothenberger, Strassenverkehrsamt Kt. GR)

 

 

 

 

 

Generalversammlung vom 4. Februar 2009

 

Im Februar 2009 fand die Generalversammlung des Schweiz. Verbandes für Landtechnik, Sektion GR, in Untervaz statt. Höhepunkte waren die Vorträge über die Russlandreise und über die Sachversicherung in der Landwirtschaft.

 

Luzia Föhn. Der Präsident Ueli Günthardt führte zügig durch die Traktanden. Die Erhöhung des Jahresbeitrages wurde von den Mitgliedern akzeptiert und der Vorstand bestehend aus Jörg Baumgärtner (Geschäftsführer), Marco Frei (Feldspritzentest), Koni Merk (Technischer Berater) und Luzia Föhn (Theoriekurse Kat. F/G) wurden wiedergewählt. Koni Merk erklärte die Änderungen im Strassenverkehr betreffend Frontanbaugeräte mit mehr als 3.0 m Überhang. Diese müssen mit einem V-Spiegel ausgerüstet werden. Höchstgeschwindigkeitszeichen sind ab 1. Januar 2009 für alle landw. Fahrzeuge zwingend und für Anhänger, Zweichachsmäher und Transporter braucht es spätestens ab 1. Juli 2009 die Heckmarkierungstafel.

 

Ruedi Hunger informierte über die neuen Auflagen beim Einsatz von insektizidbehandeltem Saatmais. Neu muss gewährleistet sein, dass Saatbeizmittel eine gute Haftung aufweisen, damit Staubemissionen auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Gleichzeitig teilt das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) in seiner Medienmitteilung von 20. Januar 2009 mit, dass ab sofort (Aussaat 2009) Saatgut das mit Poncho, Cruiser und Mesurol behandelt wurde nur noch mit pneumatischen Sämaschinen gesät werden darf, wenn diese mit „Deflektoren“ ausgestattet sind. Das heisst mit anderen Worten, die Abluftführung muss so gewählt werden, dass der Luftstrom aus dem pneumatischen System in Richtung Boden und möglichst in Bodennähe entweichen kann (Bericht Ruedi Hunger „Landtechnik“)

 

Die Homepage www.svlt-gr.ch informiert über diese Themen, den Feldspritzentest 2009 und über die Kurse, welche in Zusammenarbeit mit dem LBBZ Plantahof angeboten werden. Auch in diesem Jahr werden die beliebten Theoriekurse Kat. F/G für Jugendliche durchgeführt. Kursorte sind Landquart, Davos, Ilanz, Scuol, Samedan und Thusis.

 

Vortrag Sachversicherung in der Landwirtschaft

Theo Caminada aus Domat/Ems ist Hauptagent der Emmentalischen Mobiliar. In einem kurzen Referat gab er der Versammlung Einblick in das komplexe Versicherungswesen. Er empfahl, Unterversicherungen nicht bewusst in Kauf zu nehmen. Die Landwirte sollten sich Zeit nehmen, die Versicherungspolicen zu studieren und darauf zu achten, dass auch wirklich alles abgedeckt ist. Neuanschaffungen im Haus und Hof werden immer wieder vergessen.

Problematisch wird es auch dann, wenn Maschinen ausgeliehen oder Arbeiten im Auftrag ausgeführt werden. Auch beim Maschineneinsatz im Fasnachtsumzug muss unbedingt vorher die Versicherung abgeklärt werden.

Haben Sie gewusst, dass es bei Motormähern und Motorhandwagen eine Velovignette benötigt? Theo Caminada oder Ihr Versicherungsagent steht Ihnen gerne für solche Fragen zur Verfügung.

 

Russland – Landwirtschaft im Umbruch!

Willi Zollinger aus Watt ist Landwirt und Lohnunternehmer. Er hat bereits an der Reise durch Russland teilgenommen, die der Verband für Landtechnik diesen Sommer allen Interessierten anbietet. In vielen kleinen Anekdoten erzählte er vom Erlebten und von den dortigen Gepflogenheiten, die so manches Kopfschütteln auslösten.

Die Reise bietet 7 Tage voller Höhepunkte: spannende Fachbesuche im Bereich Landwirtschaft und Viehzucht, eine Stadtrundfahrt in Moskau und eine Schifffahrt auf dem Moswa-Fluss. Die Teilnehmer werden durch einen Agrar-Spezialisten und zusätzlich durch einen Reiseleiter betreut. Das Detailprogramm finden Sie unter www.svlt-gr.ch. Gerne gibt auch Ueli Günthardt, Landquart, Auskunft (079/276 83 72).

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Landtechnik für Frauen

Am 16. und 17. Juni 2008 fand in Landquart der Kurs „Landtechnik für Frauen“ statt. Nicht nur beliebt bei den 13 Teilnehmerinnen, nein, auch bei den Spezialisten des LBBZ Plantahof und dem Schweizerischen Verband für Landtechnik, Sektion Graubünden.

 

Einige Passanten blieben stehen und beobachteten das emsige Fahren der vielen landwirtschaftlichen Fahrzeuge. Auffallend war, dass nur Frauen am Steuer sassen und dies voller Elan, denn sie wollten jede so zahlreich zur Verfügung stehende Maschine ausprobieren. Unter Anleitung der Kursleiter konnten sie Traktoren mit Mähwerk, Kreiselheuer und Ladewagen und Ein- und Zweiachsmäher fahren. Neben dem An- und Abhängen wurde auch das Beladen eines Anhängers mit einem Front- und Hoflader geübt.

 

Koni Merk, Fachlehrer Landtechnik, meinte, das Wichtigste am Kurs sei, unfallfrei zu fahren, den Teilnehmerinnen Sicherheit zu geben und ihre Selbständigkeit im Umgang mit den landwirtschaftlichen Fahrzeugen zu fördern. Er und seine Kollegen Ruedi Hunger und Richard Bickel vom LBBZ Plantahof und Ueli Günthardt und Marco Frey vom SVLT-GR ermutigten die Fahrerinnen, auch zurück auf dem Betrieb „dran“ zu bleiben und weiterzufahren.

In den umfangreichen Unterlagen können die Teilnehmerinnen zuhause ihr Wissen vertiefen. Sie äusserten sich begeistert vom Kurs, lobten die gute Betreuung der Kursleiter und meinten zum Schluss: Am besten habe ihnen gefallen, dass sie so viel fahren durften!

   

Erfahrungen werden ausgetauscht….                            Ruedi Hunger mit Teilnehmerinnen

 

 

   
Koni Merk erklärt die Handhabung des Ladewagens

   

Marco Frey zeigt das Anhängen des Kreiselheuers         Wie der Motormäher funktioniert, erklärt Ueli Günthardt

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Generalversammlung vom 12. Februar 2008

Mit Vortrag: Im Wald wächst Wärme – Holzenergie in der Landwirtschaft

Am 12. Februar fand die Generalversammlung des SVLT-GR in Summaprada statt. Im Anschluss referierte Andreas Keel von der Holzenergie Schweiz  zum Thema: „Holzenergie in der Landwirtschaft“

 Der Präsident Ueli Günthardt begrüsste die 54 Mitglieder und Gäste. Zu Beginn gedachte die Versammlung dem ehemaligen Präsidenten Lorenzo Jörg, der im vergangenen Jahr verstorben war.

Ueli Günthardt dankte den zahlreichen Sponsoren und vor allem dem Hauptsponsor Andreas Mehli, Chur, für die Unterstützung. Er erzählte vom Geschicklichkeitsfahren an der Bündner Viehschau in Cazis und von einigen durchgeführten Kursen. Man kann sich noch für folgende Kurse anmelden (Tel. 081/307 45 45, LBBZ Plantahof):

Ø   Sicheres Arbeiten in der Höhe (10. März 08)

 

Ø   Bohrer und Messerschleifkurs (19. März 08)

 

Ø   Pannenkurs für Frauen (9. April 08)

 

Ø   Landtechnik für Frauen (16. + 17. Juni 08)

 

Koni Merk, Vorstandsmitglied und Fachlehrer für Landtechnik am LBBZ Plantahof orientierte über neue Bestimmungen im landw. Strassenverkehr betreffend Heckmarkierungstafel, V-Spiegel und Höchstgeschwindigkeitszeichen. Informationen dazu findet man im Internet unter www.bul.ch oder bei K. Merk (Tel. 081/307 45 35).

Für 13-jährige Jugendliche und ältere werden auch in diesem Jahr zahlreiche Theoriekurse Kat. F/G durchgeführt. Kursorte sind Landquart, Davos, Scuol, Samedan, Thusis und Ilanz. Neben der erfolgreichen Absolvierung der Theorieprüfung Kat. G ist die Sensibilisierung im Strassenverkehr enorm wichtig.  Anmeldungen bei Luzia Föhn, Landquart (Tel. 081/322 26 43).

Am 14./15. September 2007 fand in Landquart die Delegiertenversammlung des SVLT statt. Ruedi Hunger, OK-Präsident, berichtete von einer gelungenen DV mit ca. 200 Teilnehmer aus 23 Sektionen.

 

Willi von Atzigen, neuer Direktor des SVLT, erzählte vom intakten Netzwerk des SVLT mit über 25'000 Mitglieder. Der SVLT ist fähig, Themen aufzugreifen und erfolgreich abzuschliessen.

Vortrag: Holzenergie in der Landwirtschaft

Die Holzenergie Schweiz wurde im 1979 als Verein gegründet. Unter dem Motto „im Wald wächst Wärme“ ist das Ziel, mehr Holzenergie „sinnvoll“ nutzen! Neben der fossilen Energie (Erdöl und Gas) wurde Holz bisher als sehr kleiner Teil genutzt. Da der Preis der fossilen Energie sehr stark angestiegen ist, ist die Nachfrage nach anderer Energiequelle in den letzten Jahren enorm gestiegen. Grosses ungenutztes Potential ist vorhanden, denn einheimisches Holz vermodert. Die Verdoppelung der jetzigen Nutzung wäre möglich. Eine Nutzung von 5 Mio. m3 Energieholz würde 1 Mio. Tonnen Öl ersetzten. Aber woher würde diese Menge Energieholz stammen? Wenn man zur heutigen Energieholznutzung von 3 Mio. m3 nachhaltige Waldholznutzung, Flurholz, Restholz Holzverarbeitung und Altholz dazurechnet, würde dies eine Menge von 5 Mio. m3 ergeben.

Der Referent Andreas Keel erklärte die verschiedenen Möglichkeiten der Holzheizungen, welche sehr vielfältig sind. Das Qualitätssiegel „Holzenergie Schweiz“ zeichnet den hohen Wirkungsgrad und die niedrigen Emissionen der Heizungen aus und vereinfacht so die Auswahl beim Kauf.

Der Vorteil in Sache Unweltbelastung ist eine sehr gute Ökobilanz. Nachteile sind Staub- und Kohlendioxid (CO2)-Emissionen. Die modernen Systeme haben geringe Emissionen dank einer optimierten Verbrennung.

Die Holzenergie bietet ein volkswirtschaftliches Plus, denn der Ertrag fliesst vor allem in die Region. Bei Heizöl und Erdgas geht der grösste Teil ins Ausland. Die Landwirtschaft hat einen engen Bezug zur Holzenergie. Der Landwirt arbeitet im Winter vielfach im Wald, besitzt Wald und ist mit dem Wald verbunden. Eine Heizzentrale auf dem Landwirtschaftsbetrieb ist dann interessant, wenn der Energiekunde in der Nähe ist, denn die Anschlusskosten sind recht hoch. Andreas Keel zeigte an einigen Beispielen, wie solche Projekte erfolgreich realisiert wurden oder an was sie gescheitert sind. Weitere Informationen dazu finden Sie auch im Internet unter www.holzenergie.ch.

Zukunftsgerichtet muss die Holzenergie ihre Stärken zeigen und den eigenen Weg selbstbewusst gehen. Eine sensible Preispolitik und eine optimale Qualität sind wegweisend.

 

Andreas Keel, Holzenergie Schweiz + Ueli Günthardt, Präsident SVLT-GR

Ueli Günthardt und Jörg Baumgärtner

          

   

Ruedi Hunger erzählt von der DV